Samstag. Morgens geht es auf den Neighbourgoods Market – der erste Markt, auf dem ich hier war.
Krass und jetzt ist das wahrscheinlich das letzte Mal…
Ich hole mir einen Nutella crepe, der recht matschig ist, aber gut schmeckt und sitze ein bisschen mit den anderen zusammen. Es sind fast alle mitgekommen – eine gute Mischung aus alten und neuen Leuten.

Als wir durch die Kleiderständer schlendern, teilt sich die Gruppe ein wenig und ich mache auch wieder mein eigenes Ding.
Wie immer probier ich tausende Ringe an, von denen ich mal wieder keinen einzigen kaufe.
Am einen Schmuckstand finde ich aber eine wunderschöne Kette und nehme diese mit hehe. Darüber freue ich mich sehr.
Ich kaufe noch eine Sonnenblume, weil ich am Abend auf einem Geburtstag eingeladen bin und dass mein Geschenk sein soll 🙂

Die Blume trage ich dann noch ein wenig spazieren haha und bummel noch ein wenig mit den anderen herum.
Dann geht es mit dem Uber zum Einkaufen mit einigen von den neuen und ich bin komplett überfordert von diesem großen Laden. Bin das nicht mehr gewöhnt, dass meine Einkäufe nicht einfach locker easy mit ner App ankommen…
Ich muss mich erstmal zurechtfinden und ich hab auch noch die ganze Zeit diese doofe Sonnenblume in der Hand…
Naja dann finde ich mehr oder weniger alles, es wird bezahlt und ab nach Hause. Es regnet in Strömen und wir werden nur vom kleinen Weg zum Uber schon pitschepatsche nass. Macht aber nichtsss.
Zuhause bin ich schon wieder total k.o. – immernoch angeschlagen und mache ein Nickerchen.
Danach hänge ich einfach mit Phil in der Küche herum, koche mir was zu essen und so weiter. Nichts besonders erwähnenswertes, aber ne schöne gemütliche Zeit :-).
Ab unter die Dusche und für einen Geburtstag fertigmachen, auf dem ich eingeladen bin. Irgendwie cool, in nem fremden Land auf einen Geburtstag eingeladen zu werden.
Ich bin schon längst zu spät und muss das Geburtstagsgeschenk noch fertigmachen.
Ich bemale ein kleines Kärtchen mit ganz vielen Blümchen und schreibe drauf, dass eine Blume für einen Shot unter Freunden steht. Das Shot-Ausgeben ist dann noch Teil des Geschenks.
Da ich keine Schnur hier habe, schneide ich eine Franse von unserem alten Teppich ab haha upsiii. Hat keiner gesehen und die Schleife sieht tatsächlich hübsch aus – wer hätts gedacht.
Ich mache mich auf den Weg und weiß nicht so ganz, was mich erwarten wird. Außer dem Geburtstagskind kenne ich niemanden… Wird schon.
Als ich in der Brauerei ankomme, freut sich Scott total über die Blume. Es ist immer wieder so schön, wie man Menschen mit Kleinigkeiten glücklich machen kann.
Ich stelle mich vor und setze mich hin.
Scott sitzt eigentlich fast den ganzen Abend bei mir und wir unterhalten uns so so gut. Die Bierkarte besteht aus Sechsecken, in denen die Biersorten stehen, deswegen wählen wir jedes Mal blind, welches Bier es sein wird. Als Münchnerin kann ich sagen: Schmecken alle scheiße!
Der Abend ist aber trotzdem superduper.
Wir tanzen auch noch ein bisschen, bis um 9 Uhr die Brauerei schließt. Deswegen geht es ab da ins Armchair zum Bierpongspielen. Es ist ultra leer und noch gar keine Stimmung, aber das können wir sicher ändern 😉 Gesagt getan – ich gewinne erstmal eine Runde Kicker und dann geht es ans Bierpong.
Best of 3: Die erste Runde verlieren wir, die zweite gewinnen wir und die dritte geht dann leider wieder ganz knapp an unseren Gegner. Deswegen ist mit dem offiziellen Bierpong ziemlich schnell Schicht im Schacht, aber ich finde auch ganz gut noch andere Beschäftigungen.
Tanzen, Lachen und den Abend genießen. Zwischendurch gehen wir kurz einmal zum Pizza-Place gegenüber und ich esse ein Stückchen Pilzpizzaaa, dann wird weitergetanzt.
Viele sind schon gegangen, Scott und sein Freund wollen noch in einen Club und für mich geht es nach Hause.


Zuhause treffe ich fast alle anderen, die auch unterschiedlich feiern waren und es gibt eine fette Essensparty. Das ist echt so geil am Zusammenleben, einfach noch ein bisschen zusammensitzen, jeder erzählt von seinem Abend und dann kanns auch schon ins Bett gehen.
Bussi Bussis,
~Maite